Software Failure

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Was fuer ein Service

Man soll ja nicht immer meckern und ausserdem immer schauen, dass man seine Ausdrucksweise im Griff hat. Aber nachdem ich heute einen neuen Rechner von *piep* installieren durfte, weiss ich was Scheisse ist. Da habe ich neben einer CD mit nutzloser Dokumentation noch die CD mit dem Betriebssystem (loeblich) und eine Restore-CD. Starte ich die Installation von einer anderen Betriebssystem-CD (Firmenlizenz), werden natuerlich nicht alle Geraete erkannt. Auch normal ist wohl, dass Treiber nicht mehr mitgeliefert werden. Ist vor allem dann total lustig, wenn nicht mal das Netzwerk funktioniert und man dann mit Zweitrechner und USB/CD/WHATEVER losfummeln darf.

Aber hey, soweit muss es nicht kommen! Denn auf der Seite des Herstellers gibt es fuer die Grafikkarte, die Soundkarte oder die Netzwerkschnittstelle nicht *einen* angebotenen Teiber, sondern 3, 4, oder 5. So kann ich fuer die Grafikkarte zwischen ATI, nVidia, Intel und $VERGESSEN auswaehlen. Ist dann total lustig, wenn der Lieferschein genau *keinen* Rueckschluss auf die verbaute Hardware zulaesst. Natuerlich koennte ich einfach *alles* aus dem Netz ziehen. Aber, vielleicht stelle ich mich ja an, dazu habe ich einfach keine Lust.

Witzigerweise stelle ich gerade fest, dass auch die Installation ueber die mitgelieferte Restore-CD nicht funktioniert. Es wird nach einigen Minuten nach der Windows-CD gefragt, die dann aber nicht akzeptiert wird. *So* stelle ich mir das vor.

Einziger Vorteil an der Geschichte… Fuer die Zukunft ist mir klar, dass ich auf Hardware von hp/compaq verzichte. Ups, doch verraten…

Killerspiele II

Wo ist der sprichwoertliche Sack mit dem passenden Knueppel? Beim Thema „Verbot von Killerspielen“ bekommt Beckstein nun Unterstuetzung von Herr Joerg ‚Leitkultur‘ Schoenbohm und Herr Uwe ‚Uwe Wer?‘ Schuenemann. Beide genannten beziehen sich uebrigens auf einen Beitrag des Magazins Frontal21, der am 09.11.2004 ausgestrahlt wurde. Wer sich diesen Beitrag noch einmal anschaut, wird feststellen, dass die im Anschluss aufkommende Kritik an diesem Bericht sicher nicht ganz unberechtigt war.

Ein, wie ich finde, interessanter Teil des Interviews mit Juergen Hilse von der Obersten Landesjugenbehoerde (etwa um die 6. Minute herum)…

Juergen Hilse:

„Wir reden auch bei Mortal Kombat ueber Erwachsene und nicht ueber eine Jugendgefaehrdung. Ich muss das noch mal sagen, weil Sie immer wieder sagen „Ja, das beinhaltet dies und jenes.“! Es ist die Frage, darf man diesen Inhalt Erwachsenen zumuten!“

Frontal21-Reporter:

„…die Spiele liegen aus in den Geschaeften und man kann ja nicht den Verkaeuferinnen zumuten, dass Sie die Arbeit leisten, die eigentlich der Jugendschutz leisten muesste.“

Hm. Setze ich da falsch an, oder muesste man, wenn man der Argumentation des Reporters folgt, nicht auch Zigaretten und Alkohol gaenzlich verbieten, sprich aus den Geschaeften entfernen, da ich die Alterskontrolle des Kauefers ja nicht der Verkaeuferinn zumuten kann?

Wie auch immer. Es macht einen traurig, oder sauer, dass hier Politiker grosse Verbote fuer etwas fordern, von dem Sie selber keine Ahnung haben. Traurig zu sehen ist, dass hier Politiker Verbote fordern, obwohl Ihnen das Themengebiet eigentlich komplett unbekannt ist. Eine Reportage von Frontal21 alleine zaehlt ja wohl kaum.

Um das deutlich zu sagen. Es gibt Spiele, oder Szenen in Spielen, die ich selber nicht spielen wuerde, da mir das Gezeigte einfach zu harter Tobak ist. Aber die Entscheidung, ob ich dieses Spiel spiele oder nicht, moecht ich selber treffen koennen. Ich will mir das nicht von einem Generalleutnant a.D. oder bayerischem Innenminister vorschreiben lassen.

Da duerfen wir wohl alle gespannt sein wie es weiter geht.

Killerspiele

Ja, schon einige Tage her, dass es zu dem Amoklauf in Emsdetten kam. Und wieder traurig zu sehen, dass diverse Politiker solche Vorkommnisse hernehmen um sich selber durch markige Sprueche ins Rampenlicht zu ruecken.

Wie zu erwarten, wurde natuerlich der Ruf nach dem Verbot von Killerspielen wieder laut. Ich persoenlich bin nun nicht sehr ueberrascht, dass Herr Guenther ‚Buergerrechte‘ Beckstein mit einem Plan auftaucht, in dem Herstellung, Vertrieb und Kauf der sogenannten Killerspiele mit bis zu einem Jahr Haft bestraft werden soll. Ja fantastisch. Natuerlich hatte auch Herr Edmund ‚Erklaer mir den Transrapid‘ Stoiber sich schon fuer ein Verbot von Killerspielen eingesetzt.

Beim Lesen des Abschiedsbriefes habe ich nicht das Gefuehl es handelt sich um einen kaputten Killerspieler. Eher hat man den Eindruck, hier schreibt jemand, der mindestens mit Teilen seines sozialen Umfeldes, dem Konsumverhalten und der Schule nicht zurecht kommt. Aber ein moegliches Verbot von Killerspielen ist einfach leichter und macht eine bessere Presse, oder?

Ich hoffe nur es wird nicht zu einem solchen Verbot kommen, denn ich spiele gerne Spiele, die moeglicherweise als Killerspiele eingestuft werden koennten. So z.B. Call of Duty, Battlefield 2, Day of Defeat und andere vergleichbare Spiele.

Klar ist es fuer Aussenstehende, wie auch oben genannte, schwer zu verstehen, dass nicht alleine der Abschuss eines Gegners Ziel des Spieles ist, wenn in den Medien bei diesem Thema nur moeglichst brutale Auschnitte aus diversen, auch zensierten, Spielen gezeigt werden. Aber die Menge an (auch professionellen) Spielern und Ligen zeigt doch, dass unzaehlbare Spieler den Sinn des Spieles verstanden haben und nicht gleich den Nachbarn oder Klassenkameraden umlegen. Und das Argument, dass z.B. die Toetungshemmschwelle durch solche Spiele sinkt, kann ich selber so nicht nachvollziehen. Ist es moeglicherweise bei labileren Menschen so? Zumindest sollte in diesem Zusammenhang dann auch die Bundeswehr in Frage gestellt werden, denn dort wird sicher noch eher eine Toetungshemmschwelle wegtrainiert.

update:
Die Welt hat einen prima Beitrag in ihrem Satire-Bereich zu diesem Thema => Vorbild Dritte Welt: Hier wird noch ohne Computer getoetet

Ausnahmesituation

Och Gott… Hab ich im Sommer ueber das warme Wetter gemault? Ja, hab ich. Aber zumindest war es so wie ich es fuer einen Sommer erwarten wuerde. Warm. Aber was uns an Wetter auf dem Weg in den Winter, also quasi im Herbst, praesentiert wird, ist doch *unter aller Kanone*. Ok, ich wohne nun nicht gerade in einem klassischen Wintergebiet (Breite 50.817, Laenge 7.033), aber bis zu 18 Grad an einem 5. Dezember sind doch einfach zu viel! Ist das jetzt einfach Zufall, oder sind das bereits erste deutliche Anzeichung fuer einen Klimawandel? Ich bin zwar Optimist, aber auch Realist. Von daher… Das sind wohl erste Anzeichen fuer einen beginnenden Klimawandel.

Vielleicht gibt es ja noch Hoffnung, dass gemeinsam etwas *fuer* die Umwelt getan wird. Moeglicherweise ist ein erstes gute Zeichen ja, dass John Bolton endlich aus der UN verschwindet.

Tellerrand

Fuer mich selber ist und war es immer wichtig, dass man auf einem aktuellen Stand ist. Das gilt sowohl fuer eingesetzte Techniken in verschiedenen Bereichen, wie auch der Einsatz von verschiedenen Betriebssystemen. Natuerlich schimpfe ich auf Windows, wenn was nicht funktioniert. Aber ich aerger mich auch, wenn auf meiner Linux- oder Free|OpenBSD-Maschine etwas nicht laueft wie ich es gerne haette.

Alle bei mir im Einsatz befindlichen Betriebssysteme erfuellen einen Zweck. Mein Linux als Arbeitsstation. Mein Windows als Spielekiste und File-Server. Mein OpenBSD als Paketfilter… und so weiter. Ich versuche also offen fuer alles zu sein, da mich ein „Tunnelblick“ unter Umstaenden weniger weit bringt.

Umso erstaunter bin ich dann immer, wenn ich mir wieder dumme Sprueche wie „Du und dein scheiss Frickel-Linux“ oder „Du hast doch gar keine Ahnung von Windows“ anhoeren muss. Da habe ich dann also einen der Typen, den man kurz und praegnant mit „Windows-Troll“ beschreiben koennte. Warum ist es so schwer ueber den Tellerrand zu blicken? Es gibt doch immer Alternativen, egal ob nun Windows oder Linux. Kann man ein Betriebssystem so super finden, waehrend ein anderes so mies ist, dass man sich zu solchen Auesserungen hinreissen laesst? Ich denke wir koennen nur froh sein, dass diese Diskussionen zu einem grossen Teil nur virtuell, sprich im Internet, gefuehrt werden. Wuerde man diese Diskussionen in das wirkliche Leben transportieren, haette man vielleicht ein Szenario, welche mit dem Fussball und seinen Fans vergleichbar ist. Und da gaeb es dann sicher auch oefter mal was „auf’s Maul“. Traurig eigentlich, oder?

Naja, ich halte es wie der junge Mann auf dem Bild hier und schicke einen stummen Wunsch gen Himmel.

Stoeckchen-Endstation

Juhu, jemand, namentlich Dirk, hat mir ein Stoeckchen zugeworfen!

Nutzt du die Blogengine Serendipity/S9y?

Jawohl, das tue ich.

Wenn ja, was war fuer dich der Grund gerade diese zu waehlen?

Dirk hat mich drauf gebracht. Ich dachte ja immer ich brauche kein Blog. Aber dann wollte ich es doch mal ausprobieren und in einem Gespraech mit Dirk kam dann Serendipity als Tip.

Was muesste S9y (oder eine andere Blogengine) anbieten (Plugin, Funktionalitaet, Geldpreise ) damit du deine Blogengine wechseln wuerdest?

Hui. Da mein Blog in erster Linie dazu dient meine Erlebnisse und Meinungen zu blogen (liest ueberhaupt jemand mit :)?) wuerde mich aktuell kaum ein Featuer dazu bringen zu wechseln.

Was waere fuer dich ein Projekt (Dienst, Plugin, „Codeschnipsel“) an dem EntwicklerInnen von unterschiedlichen Blogengines zusammenarbeiten sollten/koennten?

Aufgrund der noch eher rudimentaeren Erfahrungen mit dem Thema Blog bin ich soweit zufrieden. Allerdings wuerde ich es, wie auch Dirk, begruesse, wenn der Trackback-Mechanismus vereinheitlicht wuerde.

Wer soll sonst noch mitmachen?
Da ich aktuell kaum jemanden in der Blogsphere kenne, stelle ich das Stoeckchen einfach an die Wand. Wer mag darf es aufnehmen.

Ich freue mich schon auf Stoeckchen mit sinnvollen Fragen 😉

NutellicA gives you HEAVY, baby!!!

Woow! Ich hatte gestern schon vor einen passenen Eintrag zu posten, bin aber Aufgrund von „Nachwehen“ einfach nicht dazu gekommen. 🙂

Kay und ich waren am Samstag in Siegburg im Kubana und haben uns Nutellica, wohl *die* Metallica-Tribute-Band, angeschaut. Und was soll ich sagen. Es war *kross*. Es ist unglaublich wie nah die Jungens am Original dran sind. Und das obwohl der eigentliche Saenger krank war und durch einen befreundeten Saenger aus Belgien verteten wurde. Wenn ihr mal die Moeglichkeit euch diesen Haufen anzuschauen, tut es!


*lala* So let it be written, so let it be done *lala*

Kick Ass Rock aus Berlin

Leider kann ich mich nicht mehr daran erinnern wer oder was mich auf diese Band gebracht hat. Aber ich bereue es nicht das Album von Shearer, das unter der Creative Commons License veroeffentlicht wurde, gezogen zu haben. Fuer alle Unwissenden unter uns. „Unter Creative Commons License veroeffentlicht“ bedeutet fuer lau, umsonst, kostenlos, musst nix zahlen.

Geile handgemachter Musik die einfach ins Ohr geht. Hab mich jetzt schon oefter dabei ertappt auf dem Weg nach Irgendwohin „Rock’n’Roll“ oder „Itch“ vor mich herzusummen. Ich glaube ich werde die CD kaufen.

Hab bei swr3 mal einen Musikwunsch eingereicht. Mal sehen ob es was bringt 🙂

Leidensweg II – Die Erloesung

So, nun habe ich auch „mal eben“ die ISOs fuer NetBSD, FreeBSD und Ubuntu 6.10 (Edgy Eft) gezogen. Die Tests waren, obwohl ernuechternd, doch erfolgreich.

NetBSD hat das gleiche „Problem“ wie OpenBSD. Installation gestartet und nur die IDE-Platte, auf der das System liegen soll, verbunden. Installiert wird dann auf wd0. Nach erfolgreicher Installation mal zwei SATA-Platten angestoepselt und schon rutscht die Platte, auf der das System liegt, von wd0 nach wd2. Schade.

FreeBSD hat mich ja echt begeistert. Installiert auf die IDE-Platte (ad0). Nach einem Neustart, mit angesteckten SATA-Platten, werden diese als ad4 und ad5 angezeigt. Muss ich also schon mal nicht in der fstab fummeln. Aber nicht nur das. Nein! FreeBSD bietet mir sogar ar0 an. ar0? Ja, ar0 kann als „VIA Tech V-RAID SPAN“ eingebunden werden. Ist das nicht super?

Wie ich eigentlich (leider) nicht anders erwartet hatte, erkennt auch Ubuntu 6.10 (Edgy Eft) meine Platten nicht. Das ist schade, da ich diese Distribution (6.06 oder 6.10) gerne fuer einen Server genutzt haette, da mir das Paketsystem hier sehr gut gefaellt. Naja.

Vielleicht werde ich mal schauen, was es sonst noch so an moeglichen einzusetzenden Distributionen gibt. Aber so viel, was ich auch einsetzen wollen wuerde, faellt mir nicht mehr ein.

Mein eigener Chef

Wie Dirk in seinem Blog bereit am Montag verkuendet hat, besitzen wir nun einen eigenen Root-Server. Entschieden haben wir uns fuer einen Server von Hetzner. Bisherige Kontakte mit dem Support verliefen unkompliziert und Antworten trafen erfreulich zeitig ein. Hoffen wir mal, dass das so bleibt. Wen es interessiert… Wir haben uns fuer die DS 3000-Version entschieden.

Wir haetten uns natuerlich auch fuer einen der Billig-Anbieter entscheiden koennen. Allerdings hoffen wir, dass hier mit weniger Ausfaellen zu rechnen ist. Ich hatte ja mal einen Root-Server bei Alturo. Da gab es dann mal Freitags Probleme mit der Platte und bis das Problem geloest war, musste ich bis Samstags warten. Feedback gab es, auch auf Nachfrage meinerseits, kaum. Das war doch aergerlich und ich war froh, dass ich meine Domains noch nicht dorthin umgezogen hatte.

Wenn alles an Software installiert ist, wir uns mit dem Thema Mail auseinander gesetzt haben, und das Backup ordentlich laueft, werden wir unsere Domains umziehen.

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