Entschuldigung. Die Nachricht ansich ist ja nicht lustig. Aber die „Ueberschrift“ des Artikels hat schon was.
„Zwei Aerzte sind einer zuviel“: Ein Vermisster nach Bootsunfall bei ZDF- Dreharbeiten
Press left mouse button to continue.
Entschuldigung. Die Nachricht ansich ist ja nicht lustig. Aber die „Ueberschrift“ des Artikels hat schon was.
„Zwei Aerzte sind einer zuviel“: Ein Vermisster nach Bootsunfall bei ZDF- Dreharbeiten
Und hier ein Versuch einem das Wochenende zu vermiesen. Wie auf golem zu lesen ist, wird Microsoft nun „in den lukrativen Markt der Verarbeitung von Gesundheitsdaten einsteigen“. Ich kann mich taeuschen. Aber obwohl Microsoft die Bedeutung von Datenschutz und Sicherheit betont, werde ich das Gefuehl nicht los, dass nicht jeder begeisternd in die Haende klatscht. In diesem Zusammenhang faellt einem auch irgendwie wieder diese „Update ohne Nachfragen“-Geschichte ein.
Ich glaube es fehlt eine Kategorie „OMFG“…
Wie auf heise zu lesen ist gewinnt die Musikindustrie in Amerika einen Prozess, bei der die Beschuldigte nun dazu verurteilt wird eine Geldstrafe von ~156.000 Euro fuer die Urheberrechtsverletzung von 24 Liedern zu zahlen. Man kann ja zum Kopieren von Liedern stehen wie man will. Aber 6.500 Euro *pro* Lied entbehren doch jeder Verhaeltnismaessigkeit. Was kommt denn bei 100 Liedern? Ab wieviel Urheberrechtsverletzung wird die Todesstrafe gefordert? Man muss sich das mal vorstellen… Wenn man nicht zahlen kann, seine Strafe vielleicht im Gefaengnis absitzen muss, wird man bei der Hoehe der Geldstrafe wohl mit einem Vergewaltiger, Moerder oder Kinderschaender in der Zelle landen.
Ich weiss es ja auch nicht. In diesem Zusammenhang… Ich, als jemand der sich CDs und DVDs ja kauft, aerger mich jedesmal, wenn mir am Anfang einer DVD immer dieser unsaegliche „Raubkopiere sind Verbrecher“-Schund aufgezwungen wird. Wenn ich dann auf der hartabergerecht-Seite noch so ein Zitat wie „Viele Raubkopierer kennen Gefaengnisse nur aus Filmen. Wir zeigen Ihnen jetzt die Originaldrehorte.“ lese, moechte ich mich uebergeben.
Interessant hierzu ist uebrigens http://www.raubkopierer-sind-verbrecher.de/index.htm
Hach. Es ist doch immer supi wenn man zwei Dinge findet, die zusammenpassen wie Hausmuell und guter Geruch. Zwei so Dinge sind Ubuntu und SATA. Wie ich da heulen koennte. Ich versuche seit etwa einer Stunde eine SATA-Platte im Rahmen der Installationsroutine mit einzubinden. Keine Chance. SATA als RAID, IDE, AHCI… Nichts. JMicron RAID-Controller, man weiss ja nie, als IDE oder RAID mit einschalten. Auch nichts. Das ist *so* schlecht! Hier muss man wirklich sagen, dass es mit Windows besser geht. Nein, da kommt kein Windows drauf. Aergern tut es mich aber trotzdem. Da hat man mal 2-3 Stunden Zeit und dann verplempert man die mit so einem Unsinn. Das ist echt zum kotzen!
Nachtrag. Tja, gerade mal OpenBSD3.9 reingeschoben. Was ist das Ergebnis? Die Platte wird erkannt. Ja, *so* geht das…
Na, immer noch keine Bedenken wenn es um das Thema Sicherheit, Datenschutz und Grundgesetz geht? Dann ist es sicher auch total korrekt, dass ein Systemadministrator, der sich auf den Seiten des BKA ueber die linksextremistische „Militante Gruppe“ informiert hatte, Besuch von zwei Beamten bekam, die ihn 2 Stunden lang befragten? Einfach weil er „auffaellig oft auf den Seiten der Polizei gesurft“ habe. (Gefunden bei Stefan)
Oder hier, auch total unbedenklich:
In einer gigantischen Operation hat das Bundeskriminalamt einen Berliner Soziologen und sein gesamtes Umfeld ueber mehr als ein Jahr hinweg komplett ueberwacht. Der Verdachtsgrund: Ein paar Stichworte aus seinen Arbeiten, die mit denen aus Bekennerschreiben einer Gruppe von Brandstiftern übereinstimmen sollen. Die von der Ueberwachung Betroffenen – insgesamt mehr als 30 Menschen – haben jetzt teilweisen Einblick in ihre Akten bekommen.
Vor dem Hintergrund der Diskussion ueber das neue BKA-Gesetz und Computer-Wanzen berichtet nun erstmalig einer der von der Ueberwachung Betroffenen ueber das, was er in seinen Akten fand. Das fuer viele so abstrakte Thema „Vollueberwachung“ gewinnt ploetzlich eine sehr konkrete Dimension. Telefonabhoeren, Kameras vor der Tuer, GPS-Wanzen, Handy-Bewegungsprofile, Ausforschung von Freundin, Bekannten und Nachbarn – all das ist real und keine paranoide Phantasterei.
Details, wenn es interessiert, mit Audiofile unter http://chaosradio.ccc.de/cr128.html
Und sicher ist es auch kein Problem, wenn man, wie nun in United Kingdom per Gesetz beschlossen, zur Herausgabe seines Schluessels fuer verschluesselte Dateien (hint: PGP) verpflichtet ist, wenn die Polizei dies verlangt. Fair nur, wenn man nach Verweigerung bis zu 5 Jahre ins Gefaengnis muss, oder? Ok, das kommt aus GB und ist ja noch *weit* weg von uns.
Vielleicht geht es nur mir so, aber ich finde diese Entwicklungen bedenklich.
Ja, da kommt doch Freude auf. Ich hole mir beim Hersteller aktuelle Treiber inklusive Software, starte die Installation und werde nicht mal mehr gefragt *was* ich alles von den tausend verschiedenen Tools installiert haben moechte. Gott sei Dank kann ich direkt im Anschluss keine Deinstallation nicht gewollter Teile starten, da die Installationsroutine ungefragt einen Neustart ausfuehrt. Stuemper!
Ich habe eben festgestellt, dass das Internet ja ohne Werbeblocker kaum noch zu nutzen ist. Was da alles aufpoeppt und sich an den Seitenraendern und in den Seiten und sowieso breit macht, ist ja nicht mehr witzig.
Endlich habe ich mal die Zeit gefunden 2 Rechner neu zu installieren. Auf beide habe ich Windows XP installiert. Nach der reinen Installation beider Systeme ist es mir nun moeglich von meinem Notebook via \\IP-Adresse\c$ auf den einen Rechner zuzugreifen, um die ersten wichtigen Daten zu kopieren. Lustigerweise geht das auf die andere Maschine nicht. Hier kann ich im Feld „Benutzername“, welches ausgegraut ist, keinen Namen eingeben. Es wird aber GAST als Name vorgegeben. Was ist das fuer ein Schwachsinn?! Da koennte ich echt platzen. Da sehe ich mich schon wieder nach einer Information suchen, warum dieses Idiotensystem bei identischen Vorgehensweisen unterschiedlich reagiert.
Nachtrag: Es war die Option „Einfache Dateifreigabe verwenden“ *roll* Das sind, wie ich finde, immer die besten Optionen, bzw. Features. Und zwar die, die man nicht mit dem anschliessend auftretenden Effekt in Verbindung bringt.
Grrr! Wenn ich *sowas* sehe, koennte ich verrueckt werden. Da habe ich ein Tool, welches mir im Standard nur Dateien mit bestimmten Dateiendungen anzeigt. Gott sei Dank, so denke ich, gibt es auch eine Einstellung „Benutzerdefinierte Dateierweiterung“. Gott sei Dank, weil ich eine Datei angezeigt bekommem muss, die keine Standard-Erweiterung hat. Die Hilfe ist hier auch relativ eindeutig.
„Enter the file extension for each file type you want to view. If you enter multiple file extensions, separate each with a comma but no space.“
Und was ein Wunder… Die angebotene Funktionalitaet ist *total* nutzlos weil sie nicht klappt! ARG! Ok, ich kann es ja sagen. Es geht hier um den Admin-Client fuer Domino. Ganz im Ernst. Mit Lotus Notes/Domino kann man schon tolle Sachen machen. Aber es gibt da echt noch einiges zu verbessern! Und ich spreche jetzt mal nicht von dem Mailclient, der das schlimmste ist was ich in diesem Bereich je gesehen habe. So, Freitag ist gelaufen. Ich bin frustriert jetzt…
n.runs laesst es drauf ankommen und bietet sein „Hackertool“ BTcrack wieder an. Der Grund ist, dass man endlich Rechtssicherheit beim §202c erhalten moechte. Sprich, n.runs laueft nun Gefahr, dass wegen des Tools Strafanzeige gegen sie gestellt wird. Man ist sich des Risikos aber bewusst und wird sich allen Konsequenzen stellen. Danke n.runs!
Passende Postings hierzu auf Full-Disclosure und Bugtraq.
In diesem Zusammenhang ist uebrigens auch die Meldung nett, dass TecChannel bei der Staatsanwaltschaft Bonn eine Strafanzeige gegen die die Verantwortlichen Betreiber der Webseite www.bsi.de wegen Verstosses gegen §202c gestellt haben. Unter www.bsi.de wird unter anderem das „Hackertool“ John the Ripper oeffentlich zugaenglich gemacht. Mal schauen was da raus kommt 🙂
© 2026 Software Failure
Theme von Anders Norén — Hoch ↑