Software Failure

Press left mouse button to continue.

Seite 64 von 82

Meldepflicht im Hotel? – Teil 1

An die Landesdatenschutzbeauftragte Bettina Sokol (NRW), an den Landesdatenschutzbeauftragter Andreas Schurig (Sachsen)

Sehr geehrter Damen und Herren,

vor einigen Tagen war ich, wohnhaft in NRW, dienstlich in Dresden, Sachsen. Hier war durch meinen Arbeitgeber bereits ein Zimmer in einem Hotel reserviert worden. Beim einchecken wurde mir dann ein Formular vorgelegt, in welches ich einige persoenliche Daten (Name, Ort, PLZ, Strasse, etc.) eintragen sollte. Meine Nachfrage, ob das Formular ausgefuellt werden muesste, wurde mit dem Hinweis auf das neue Meldepflichtgesetz bejaht.

Bei der Abreise am Folgetag habe ich die Rezeptionistin dann gefragt, wann meine personelichen Daten denn nun wieder geloescht werden wuerden. Die ueberraschende Antwort war „Nie.“. Leider habe ich keine Informationen zu dem genannten Meldegesetz/Meldepflichtgesetz gefunden. Daher hoffe ich Sie koennen mir die folgenden Fragen beantworten.

Welches Gesetz koennte hier gemeint sein, dass die Angabe persoenlicher Daten beim Check-In im Hotel fordert?
Ueber welchen Zeitraum muessen/duerfen meine angegebenen Daten gespeichert bleiben?
Was geschieht mit meinen Daten, nachdem die gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist?
In welchem Rahmen muessen oder duerfen meine Angaben an Dritte weitergegeben werden?

Ich erlaube mir meine Anfrage und Ihre Antwort in meinem Blog unter http://blog.portsonline.net zu veroeffentlichen. Sollten Sie, auch einer auszugweise, Veroeffentlichung Ihrer Antwort nicht zustimmen, teilen Sie mir dies bitte mit.

Vielen Dank fuer Ihre Bemuehungen und freundliche Gruesse
Ramon Kukla

Meldepflicht im Hotel?

Na, da war ich aber etwas ueberrascht. Ich war im Rahmen einer Dienstreise in Dresden und bekam beim Check-In im Hotel einen Zettel vorgelegt, wo ich persoenliche Daten anzugeben hatte. Auf meine Frage, ob die Angaben Pflicht seien, teilte mir die Dame am Empfang mit, dass das nun im Rahmen der seit einiger Zeit gueltigen Meldepflicht zwingend waere. Ich habe das Formular dann (widerwillig) ausgefuellt und durfte am Folgetag, wo wir wieder abgereist sind, die naechste Ueberraschung erleben. Auf meine Frage, wann meine persoenlichen Daten denn geloescht werden, bekam ich als Antwort „Nie“.

Da ich so ad hoc keine Informationen im Internet zum Thema Meldepflicht in Sachsen finde, werde ich wohl mal den Datenschutzbeauftragen des Landes NRW und Sachsen anmailen.

Featuritis

Nokia stellt zwei neue Smartphones vor. Unter anderem das N96, welches neben einem DVB-T-Tuner und 16GB internem Speicher auch eine 5-Megapixel-Kamera und HSDPA- sowie WLAN-Technik mitbringt. Laut ersten aber unbestaetigten Geruechten soll es sogar moeglich sein mit diesem Geraet zu telefonieren!

Mal im Ernst. Wenn ich Fernsehen schauen moechte, dann sicher nicht auf einem 2,8-Zoll „grossen“ Display mit einer Aufloesung von 320×240. Und Fotos macht meine Digi-Cam sicher auch besser. Ich bin ja wirklich technikaffin, aber fuer mich ist ein Handy in erster Linie ein Ding mit dem ich telefoniere. Ok, vielleicht schreibe ich auch mal eine SMS. Aber damit ist es auch gut. Es wird wirklich von Jahr zu Jahr schwerer ein Telefon zu finden, dass nicht mit all den Features daherkommt. Ich bin froh, dass mein kuerzlich erstandenes W48 so prima funtkioniert 🙂

GUI vs. Console

Ach, wie so oft ist die Console der GUI vorzuziehen. Aufgrund von Problemen hatte ich auf einem ESX-Server noch Snapshots von einer VM rumliegen. Loeschen wollte ich die Files aber nicht, da das bei Snapshots unter Umstaenden zu Problemen fuehren kann. Es haette eigentlich kein Problem sein sollen, da die Snapshots nicht mehr registriert waren, aber trozdem…

Nach einiger Suche und der kompetenten Hilfe des VMWare-Forums konnte das Problem geloest werden.

Wo das Erstellen und anschliessende loeschen eines Snapshots via GUI keine Loesung brachte, hat die Nutzung der vmware-cmd ueber die ESX-Console zum Erfolg gefuehrt. Es wuerden waehrend dem „removesnapshots“-Vorgang auch alle nicht mehr via „hassnapshot“ angezeigten Snapshots geloescht. Super.

Toef toef

Nachdem mir letztens im Parkhaus jemand den vorderen Teil unseres Wagens verbeult hat, fahre ich zur Zeit einen Mercedes A-Klasse (Leihwagen). Und ich muss schon sagen, ich bin wirklich ueberrascht was der Wagen alles kann. Neben wirklich gutem Sound (Radio, nicht Motor) hat das Fahrzeug auch ein eingebautes Navigationssystem und die Moeglichkeit ein Telefon zu nutzen (nur wie?). Auf vom fahren her ist der kleine Benz eine feine Sache. Man sitzt zwar etwas seltsam, der Lenker laesst sich nicht axial einstellen und der (einzige!) Bedienhebel ist etwas weit unten, aber ansonsten koennte ich mir den Wagen gut als Zweitwagen vorstellen 🙂

Videoueberwachung sinnvoll genutzt

An alle „Ich habe doch nichts zu verbergen“- und „Videoueberwachung hilft Verbrechen zu verhindern/aufzuklaeren“-Sager. Die Stuttgarter Volksbank hat wohl die Videoueberwachung zum Aufspueren einer Kundin benutzt, um Ihr eine Rechnung ueber Reinigungskosten zu schicken, da die Tocher beim Besuch der Filiale Schmutz hinterlassen hatte. (gefunden bei fefe)

Jawohl, richtig so! Endlich wird der ganze Technikkram mal sinnvoll eingesetzt. Wo kaemen wir denn hin, wenn man mit dreckigen Schuhen seine Bank betritt und nachher nicht mal fuer die Reinigungskosten aufkommen muss!?

Haha

Eine Such-Webseite des Bundeskriminalamts (BKA) wies eine Schwachstelle auf, ueber die sehr wahrscheinlich per SQL-Injection auf die zugrunde liegende Datenbank moeglich war.

Gelesen bei heise.de

Frueher, als ich noch jung war…

Frueher, als ich noch jung war *cough*, da habe ich total gerne Radio gehoert. Ich weiss noch, wie wir uns Sonntags in der Rheinaue getroffen haben, um zusammen „Die Elmi Radio Show“ oder „Hitline“ zu hoeren. Bei Hitline wurden 2-3 Stunden die Deutschen Charts gespielt. Und beinahe jedes Lied wurde – ACHTUNG – *komplett ausgespielt*! Da hatte man dann die Moeglichkeit „seine“ Lieder auf Kassette aufzunehmen und spaeter noch mal zu hoeren. Fast nicht mehr vorstellbar heute. Wenn uns morgens das Radio wachmacht, muss man eigentlich *vor* 6:00 Uhr aufstehen, da es ab dieser Uhrzeit nur noch nervt. Da darf man sich dann 3-5 mal pro Stunde anhoeren, wie toll man z.B. mit „Hirsch und Weg“ nach XYZ kommen kann, wenn man nur ja den ganzen Tag den Sender hoert um spaeter telefonisch eine Frage beantworten zu koennen. Zwischenzeitlich nerven wirklich bloede Jingles und die Moderatoren sind einfach nur unwitzig. Die Nachrichten zur vollen Stunde sind mit 2-3 Minuten Laenge kaum als solche zu bezeichnen. Die Nachrichten zur halben Stunde sind eher eine kurze sprachliche Unterbrechung des nervenden Einerleis, unterlegt mit einem wichtigen und nervenden Soundsample. Anschliessend wird ins Verkehrszentrum umgeschaltet und auch der obligatorische Wetterbericht mit dem Wetterman (gefuehlte Aussprache: Wettermaeaeaeaen) und den Temperaturmeldungen der „Wettermelder“ duerfen nicht fehlen.

„Papa, Charly hat gesagt, sein Vater hat gesagt, frueher war Radio einfach besser.“

„So? Hat Charly’s Vater denn auch gesagt warum Radio frueher einfach besser war?“

„Ja. Er meinte frueher hatte Radio mehr Inhalt und Lieder wurden zum Beispiel auch komplett gespielt. Was meint er denn mit mehr Inhalt Papa?“

„Damit wollte er wohl sagen, dass der Informationsgehalt hoeher als heute war und man Wert auf Qualitaet gelegt hat.“

„Aber Radio ist heute doch digital. Da ist die Qualitaet doch ganz bestimmt besser.“

„Nein, er wollte damit nicht sagen, dass es im Radio weniger rauscht. Die Sendungen und Berichte hatten einfach mehr inhaltliche Qualitaet. So gab es zum Beispiel Sendungen, die sich eine ganze Stunde nur mit einer Musikrichtung befasst haben. Auch gab es Berichte zu aktuellen Ereignissen, die im Gegensatz zu den heutigen Jingle-geschwaengerten Kurzeinspielern, echte Informationen lieferten. Und das manchmal ueber einen Zeitraum von sage und schreibe 10 Minuten!“

„Ach so. Charly’s Vater meinte also nicht wie es sich praesentiert, sondern wie es drin ist. Also so wie Butter.“

„Hm? Wie, wie Butter?“

„Ja, du sagst Sonntags beim Fruehstueck doch auch oft, dass du am liebsten die die gute deutsche Qualitaetsbutter magst.“

„Ja und?“

„Ja und die Verpackung sieht zwar doof aus, aber was drin ist schmeckt dann doch klasse.“

„So kann man es natuerlich auch sehen.“

„Hat Charly’s denn jetzt Recht, dass Radio frueher einfach besser war?“

„Ja, wuerde ich schon sagen. Heute ist auch kaum noch jemand in der Lage einem laengeren Bericht zu folgen. Viele fragen sich ja nach kurzer Zeit schon, wann endlich die Werbung kommt, damit man noch mal auf’s Klo kann.“

„Papa, darf ich auch mal auf’s Klo?“

„Also wirklich…“

Haltbarkeit

Wo ich gerade dabei… Ich hatte mir vor 2-3 Monaten einen 1 Gigabyte USB-Stick von Corsair geholt, damit ich auch im Auto meine (originalen) MP3s hoeren kann, ohne mir jedesmal eine CD brennen zu muessen. Insgesamt habe ich den Stick vielleicht 30 bis 40 mal umgesteckt. Heute morgen stelle ich dann fest, dass der Stick nun defekt ist. Gut, je nach Winkel und Druck, den man auf den Stick ausuebt, kann man noch drauf zugreifen. Sieht also schwer nach einem Kontaktfehler aus. Aber das, nachdem ich den Stick so pfleglich behandelt habe? Sehr entaueschend. Ich werde eine Mail an Corsair schreiben. Mal schauen was zurueck kommt.

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 Software Failure

Theme von Anders NorénHoch ↑