Hatte schon mal jemand das Problem, dass Vista hier und da fuer verschiedene Adressen (kein Schema erkennbar) keine DNS-Aufloesung macht? DNS *ansich* scheint zu gehen. Aber sporadisch wird bei mir immer wieder mal eine Adresse nicht aufgeloest, solange ich kein „ipconfig /flushdns“ abgesetzt habe. Heute war es mal www.golem.de und gerade eben www.launchy.net. Interessanterweise sehe ich (wireshark) auch keine Abfrage an meinen DNS-Server. Der wiederrum hat uebrigens keine Probleme bei der Aufloesung. Es scheint also eher ein Betriebssystemproblem zu sein.
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Immer wenn ich waehrend meiner Arbeit auf einen (moeglicherweise) interessanten Link treffen, schicke ich mir diesen nach Hause um spaeter noch mal in Ruhe schauen zu koennen. Da ich allerdings nicht taeglich dazu komme, die Links „abzuarbeiten“ sammelt sich da mit der Zeit immer einige an. Und schon ist man wieder in der Situation, dass man eine Liste von 15-20 Links/Seiten hat, die man sich *eigentlich* mal anschauen wollte. Ich frage mich, wie andere damit umgehen?
Sich Seiten immer direkt anzuschauen ist auf der Arbeit natuerlich nicht immer moeglich, da ich dort ja in erster Linie, man glaubt es kaum, arbeite 🙂 Allerdings faellt es mir auch schwer mich von ungelesenen Links/Seiten zu trennen, da ich mir diese ja nicht grundlos geschickt habe. Hat der Tag zu wenig Stunden?
Nachtrag: Schlimm sind natuerlich solche Links => Security and Hacking Documentation
Unzaehlige interessante Dokumente, die man so gerne lesen moechte, aber nicht weiss wann. Und ob sich sowas wie „Attacking the Windows Kernel“ als Bettlektuere eignet…?
Ich liebe es, zweiter Teil. Die Routerbestellung habe ich gleich zum Anlass genommen, fuer meinen Server etwas RAM zu bestellen. Bisher liefen nur so Spardienste wie DHCP, DNS, SMB, etc. Jetzt habe ich aber die aktuelle Beta des VMWare 2.0-Servers installiert und denke, 512MB sind moeglicherweise etwas duenn. Also, zusaetzlich 2 Riegel je 1GB mitbestellt. Eingebaut, ueber die Anzeige waehrend des Bootvorgangs gefreut (2621440 MB available), und dann nach einem free -m festgestellt, dass da *irgendwas* nicht stimmt. Es werden mir knapp 1GB angezeigt. Sowas geht doch echt nicht. Ja, ich habe im Netz recht schnell erste Hinweise auf eine moegliche Loesung gefunden. Aber den Kernel *neu zu kompilieren*, weil ich den Speicher erweitert habe?! Also es gibt Systeme, da muss man *garnichts* machen, wenn man den Arbeitsspeicher in diesem Umfang erweitert. *kotz*
Mal wieder so eine klassische „Ich-mach-mal-eben“-Geschichte. Vor einigen Tagen sind am Netzteil meines DSL-Modems die Steckverbindungen (Steckdose) abgebrochen. Da die Kabel innen auch schon leicht korrodiert waren, und ich auch keine Lust mehr auf die 2-Komponenten-Loesung (DSL-Moden und Router) hatte, habe ich mir ein neues Geraet von D-Link bestellt. Einer der Hauptgruende fuer den Kauf war, dass man nun auch den Source Code der Firmware (GPL) erhaelt. Wie auch immer…
Ich habe also die alten Geraete aus dem 19″-Schrank im Keller geholt, den neuen Router eingebaut, mit der Netscreen verbunden, alles schoen verkabelt und dann angefangen via Notebook die PPPoE-Einstellungen zu konfigurieren. Das war so gegen 18:30. Und was fuer eine Ueberraschung!? Die Einwahl klappt nicht! Wie sich nach einigem Suchen herausstellt, moechte mein DSL-Provider (NetCologne) etwas besonderes sein und nutzt fuer VCI und VPI (siehe auch Asynchronous Transfer Mode) von anderen Providern abweichende Werte (VPI: 8, VCI: 35). Finde ich super…
Ich habe ja punktuell Ahnung von so EDV-Dingen. Wenn ich mir jetzt aber vorstelle, wie Lieschen Mueller versucht so etwas ans Laufen zu bringen…
*traeum*
Mit gimp „gebastelt“, nachdem ein Kollege (Michael) mich auf die Idee gebracht hatte 🙂
Nachtrag: Nein, das oben zu sehende Feature steht in keinem Zusammenhang mit „Microsoft will sich offen zeigen“ und „Microsoft weiter auf Open-Source-Kurs“ 🙂
Meiner Meinung nach eines *der besten* Machinima-Videos ever.
Ohne Worte II
Ohne Worte
Ich hatte, wenn ich ehrlich bin, nicht mit so einer zuegigen, freundlichen und offenen Antwort gerechnet. Ich bin ueberrascht. Sollte ich noch mal nach Dresden fahren, ist das angesprochene Hotel auf jeden Fall in der engeren Wahl. Schoen waere natuerlich nur, wenn das Personal auch entsprechend informiert gewesen waere. Ich vermute aber auch mal, dass bisher eher weniger Gaeste Detailfragen gestellt haben. Hier die Antwort.
Sehr geehrter Herr Kukla,
vielen Dank fuer Ihre Email.
Gern antworten wir auf Ihre Fragen.
1. Welches Gesetz ist Grundlage fuer das vom Gast auszufuellende Formular?
2. Ueber welchen Zeitraum werden meine angegebenen Daten bei Ihnen gespeichert bleiben?
3. Was geschieht mit meinen Daten, nach dem die gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist?
4. In welchem Rahmen muessen oder duerfen meine Angaben an Dritte weitergegeben werden?Als Hotel unterliegen auch wir dem Saechsischen Meldegesetz (SaechsMG, §18 und §19), welches wir Ihnen als pdf-Dokument beigefuegt haben. In diesen zwei Paragraphen sind Ihre zu Recht gestellten Fragen unmissverstaendlich beantwortet.
Dies bedeutet:
zu 1.
Die Grundlage bildet das Saechsische Meldegesetz (SaechsMG).zu 2. und 3.:
Die Daten bleiben in Rahmen der gesetzlichen Frist gespeichert und werden zusammen mit dem Meldeschein nach Ablauf dieser Frist geloescht.zu 4.:
Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Die Daten werden nur auf Anfrage an zustaendige Behoerden uebermittelt, wie in §19, Abs. 4 beschrieben.Wir hoffen, Sie damit zufrieden stellen und ausreichend informiert zu haben und wuerden uns freuen, Sie wieder als Gast in unserem Haus begrueßen zu koennen.
Sollten Sie weitere Fragen haben oder weitere Informationen benoetigen, so stehen wir Ihnen gern zur Verfuegung.
Mit freundlichen Gruessen / Kind regards
An die Betreiber des Hotels $NAME
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich war vom 14.02 auf den 15.02 Gast in Ihrem Hotel. Das Zimmer wurde einige Tage vorher durch meinen Arbeitgeber reserviert. Bei der Anmeldung wurde mir am Empfang ein Formular vorgelegt, welches ich ausfuellen sollte. Meine Nachfrage, ob das Formular ausgefuellt werden muesste, wurde mit dem Hinweis auf das neue Meldepflichtgesetz bejaht.
Am Abreisetag habe ich die Dame an der Rezeption gefragt, wann meine angegebenen persoenlichen Daten denn nun wieder geloescht werden wuerden. Zu meiner grossen Verwunderung wurde mir mitgeteilt, dass dies eigentlich nie geschehen wuerden. Hier moechte ich dann doch noch mal nachfragen und Sie um die Beantwortung der folgenden Fragen bitten.
Welches Gesetz ist Grundlage fuer das vom Gast auszufuellende Formular?
Ueber welchen Zeitraum werden meine angegebenen Daten bei Ihnen gespeichert bleiben?
Was geschieht mit meinen Daten, nachdem die gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist?
In welchem Rahmen muessen oder duerfen meine Angaben an Dritte weitergegeben werden?Ich erlaube mir meine Anfrage und Ihre Antwort in meinem Blog unter http://blog.portsonline.net zu veroeffentlichen. Sollten Sie, auch einer auszugweise, Veroeffentlichung Ihrer Antwort nicht zustimmen, teilen Sie mir dies bitte mit.
Vielen Dank fuer Ihre Bemuehungen und freundliche Gruesse
Ramon Kukla