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Test SSL Appliance

Ich hab mir vor ein paar Tagen mal eine Teststellung kommen lassen. Im Detail geht es darum, dass ich eine bestehende VPN-Loesung ggf. gegen etwas anderes ersetzen moechte. Hierzu habe ich mich, nach dem ein oder anderen Gespraech, mal fuer eine Juniper SA SSL VPN Appliance entschieden. Anfaenglicher Plan war, das Geaet selber grob zu konfigurieren und zu testen. Nachdem ich dann die Testlizenz eingespielt hatte und den Umfang des Menues gesehen hatte, hab ich dann doch „mal eben“ externe Hilfe geholt. Gemeinsam mit einem Techniker von Networkers, da darf ich gerne mal Danke fuer die spontane Hilfe sagen!, haben wir, bzw. vielmehr der Techniker, das Geraet eingerichtet. Und nach ersten Tests kann ich sagen, ich bin „fucking amazed!“. Das Geraet ist wirklich klasse von der Bedienung und den Moeglichkeiten, bzw. den mitgebrachten Features. Mal schauen was der weitere Test bringt 🙂

Sonnenschein

Und nun zu etwas komplett anderem (na, wer wiess wo das herkommt?) 🙂

Ich bin ja eigentlich eher der Wintertyp. Ich mag es, wenn das Wetter draussen mies, der Tee und der Keks drin aber warm, bzw. lecker ist. Sommer und Sonne verbinde ich oft mit Sonnebrand, heissen Fuessen, verschwitzten T-Shirts und staendig fettiger Haut Aufgrund der Sonnencreme. Wenn die Sonne dann aber, wie jetzt sei einigen Tage, so freundlich und angenehm vom Himel scheint, weiss ich, dass auch der Sommer seine schoenen Seiten hat. 🙂

Leider erleben wir diese wirkliche schoenen Sonnentage nicht so oft. Einer der Gruende ist, dass die Luft in der sogenanten Koelner Bucht bei so heissem Wetter irgendwann nicht mehr ertraeglich ist. Es wird dann einfach nur fies und drueckend. Den Unterschied zwischen guter und schlechter Luft kann man klasse nach einem Urlaub spueren. Einfach mal 1-2 Wochen ans Meer und dann nach der Rueckkehr am Koeln-Bonner Flughafen das Flughafengebaeude verlassen. Bei „richtigem“ Wetter ist der Unterschied zur klaren Meerluft gleich wie ein Schlag ins Gesicht.

Wie auch immer. Die Luft ist noch angenehm, das Wetter toll. Also werden wir gleich mal in die Rheinaue fahren 🙂

Zeichnet mit gegen Internetzensur

Kommt Leute, wer hat noch nicht, wer will/sollte noch mal?

Petition: Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten

Es haben nun fast 100.000 Menschen mitgezeichnet. Aber es zaehlt weiterhin jede Stimme! Wer noch nicht hat, aber auch der Meinung ist, dass eine unkontrollierte Indizierung und Sperrung von Internetseiten nicht das Problem mit der Kinderpornographie loest, moege sich einen Ruck geben. Der Aufwand betraegt, inklusive Registrierung (die leider erforderlich ist) keine 5 Minuten.

Hoert Dr. Wiefelspuetz auf?!

Was lese ich da auch abgeordnetenwatch.de! Herr Dr. Dieter Wiefelspuetz erwaegt sich nicht mehr an abgeordnetenwatch zu beteiligen? Einer der Gruende scheinen wohl die vielen Fragen an Ihn zu sein. Denn hat man sich einmal ueberlegt wieviel Zeit es kostet, persoenlich eintausenvierhundertundelf Fragen bei abgeordnetenwatch zu beantworten? Manchmal meint er, er waere ganz alleine einer derjenigen die Fragen beantworten. Aber… Es gibt nicht nur Wiefelspuetz. Wirklich nicht.

Ja, freilich muss ich mit vielen Fragen rechnen, wenn ich manchmal Unsinn daherrede. Gleichwohl werde ich Herr Dr. Dieter Wiefelspuetz auf abgeordnetenwatch nicht missen. Denn neben herablassenden und unverschaemten Antworten gab es hauefig wenig gehaltvolles zu lesen.

Nachtrag: Ach, sollte Dr. Wiefelspuetz wirklich die Beantwortung von Fragen auf abgeordnetenwatch.de einstellen kann man sich seine Antwort imme noch vom Wiefelspuetz-Generator beantworten lassen. Qualitaet und Ergebnis der Antworten sind identisch 🙂

Werbedreck

Wie ich das hasse. Irgendwie taucht man ploetzlich in den Newsletterverteilern von Unternehmen auf und erhaelt dann ungewollt irgendwelche Mails. Erschreckend ist, dass die oft in den Mails zu findenden „Unsubscribe“-Links genau garnicht helfen. Ich hatte jetzt wieder so ein Fall mit „FRITZ & MACZIOL Software und Computervertrieb GmbH“. Ich hatte via Mial um die Loeschung meiner Adresse gebeten und bin dann telefonisch auch informiert worden, dass man das natuerlich sofort machen wird. Was passiert einige Tage spaeter? Ich bekommen *wieder* Spam der mich nicht interessiert. Also, wieder eine Mail an den Absender und warten… Heute hab ich dann noch mal nachgefragt.

Guten Morgen Frau XYZ,

kann ich hier noch eine Reaktion erwarten? Bitte entschuldigen Sie die etwas ruppige Nachfrage. Aber es ist immer aergerlich zu sehen, dass Unternehmen schnell mit Mails und Werbung zur Stelle sind, Nachfragen oder Bitten die eigene Adresse aus dem Verteiler zu nehmen aber erst mal ignoriert werden.

Und das kommt dann als Antwort.

Guten Morgen Herr Kukla,
Sie wurden von Frau XYZ aus dem Verteiler gestrichen und werde keine Informationen von Fritz & Macziol bekommen. Danke..

Hm, ist man angepisst? Man konnte mir nicht mal sagen sie meine Mailadresse in den Verteiler gelangt ist und aergert sich dann, wenn ich in meiner insgesamt dritten Mail was heftiger nachfrage? Schon seltsam.

Beispiel fuer die Verrohung im Internet

Von abgeordnetenwatch.de

Sehr geehrter Herr Dr. Wiefelspuetz,

ist die Twitteridentitaet unter twitter.com von Ihnen? (Es gibt wohl jedenfalls eine andere falsche Identitaet, der sich jedoch als „Der Echte“ Wiefelspaetz bezeichnet).

Antwort von Herr Wiefelspuetz:

die Twitteridentitaeten unter meinem Namen und mit meinem Bild sind boesartige Faelschungen. Ein „gutes“ Beispiel fuer die Verrohung im Internet. Ich habe freilich erfolgreich die Loeschung durchgesetzt.

Internetsperren auch in DE gefordert

Finger hoch wen die nachfolgende Meldung ueberrascht. Kaum wurde in Frankreich das Gesetz zur Internetsperre beschlossen fordert natuerlich auch die Deutsche Musikwirtschaft das Internetverbot fuer Raubkopierer. Zitat Prof. Dieter Gorny:

Wer das Problem des massenhaften Diebstahls von Musik, Filmen, Hoerbuechern, Games und Software im Internet in den Griff bekommt, verschafft seiner Kreativwirtschaft im internationalen Vergleich einen echten Wettbewerbsvorteil

Schick auf der Seite des Bundesverbands Musikindustrie ist auch der „Illegale Download seit dem 01.01.2009“-Counter. *seufz*

Jedes Angebot eineindeutig ueber individuelle IP identifizierbar

abgeordnetenwatch.de ist immer wieder ein Quell steter Freude. Manfred Grund (CDU), immerhin Diplom Elektroingenieur, auf die Frage „Ist Ihnen bewusst, dass durch die Sperrung von IP-Adressen ggf. auch dutzende legaler Webseiten gesperrt werden? Wie soll das vermieden werden?„:

Bei der Sperrliste werden IP-Adressen geblockt. Es kann nach meinem Verstaendnis damit keine andere Seite betroffen sein, weil jedes Angebot eben eineindeutig ueber die individuelle IP identifizierbar ist.

Na, da kann ich nur hoffen, dass auf keiner der 373 Webseiten, die die gleiche IP-Adresse wie portsonline.net nutzen, Schindluder getrieben wird.

Ach was!

Das Landgericht Hamburg hat geurteilt, dass ein Zugangsanbieter nicht verpflichtet ist den Zugriff auf Seiten mit rechtswidrigem Inhalt zu sperren. In der Urteilsbegruendung liest man folgendes.

Eine DNS-Sperre sei wegen der leichten Umgehungsmoeglichkeit kein geeignetes Mittel zur Verhinderung weiterer Rechtsverletzungen und kein zumutbares Mittel dagegen.

Und noch ein Schmankerl

Dem Gericht ist es in wenigen Minuten gelungen, eine Internetseite mit einer Anleitung zur Umgehung mit den verfuegbaren Name-Servern zu finden. Den Nutzern solcher Filmdownloadseiten wie „…“, es duerften im Wesentlichen internetaktive Jugendliche und junge Erwachsene sein, wird das im Zweifel noch schneller gelingen

Ob sich das in irgendeiner Art und Weise auf die geplante „Internetzensur“ auswirkt?

Yes, Platz 10.

Jawohl, wir belegen Platz 10. Wo? In der Top Ten des „Elektronischen Polizeistaats“. Hier mal die Liste der „Gewinnerlaender“.

1 China
2. Nordkorea
3. Weissrussland
4. Russland
5. Grossbritannien
6. USA
7. Singapur
8. Israel
9. Frankreich

Ich bin aber zuversichtlich, dass wir mit all den Schaeubles, von Leyens und Zypressen auch noch einen ordentlichen Schritt nach oben machen koennten. Nicht dass wir (also der normaldenkende Buerger) das wollte…

via Telepolis

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